Berufsberatung


Die Berufsberatung dient dazu, Jugendlichen und Erwachsenen bei der Berufswahl zu unterstützen. Steht der Berufswunsch nicht konkret fest oder bestehen Zweifel, ob es sich um den richtigen Beruf handelt, oder fehlt noch jegliche Orientierung, dann ist die Berufsberatung unerlässlich. Auch im Fall der Neuorientierung, bei einer festgefahrenen oder unbefriedigenden beruflichen Situation ist die Berufsberatung hilfreich. Die Beratung orientiert sich an den Interessen, Fähigkeiten und den persönlichen Neigungen des Kandidaten und leitet daraus Chancen für den Einstieg in ein (neues) Beschäftigungsverhältnis ab. Wichtigste Institution in der Bundesrepublik Deutschland ist die Bundesagentur für Arbeit. Sie arbeitet auf Basis des Sozialgesetzbuches § 29. Das Beratungsmonopol der Bundesagentur für Arbeit existiert seit 1998 nicht mehr, so dass es heute viele private Anbieter gibt, die Berufsberatung und Bewerbungstrainings anbieten.

Rechtsgrundlage

Das Drittes Buch Sozialgesetzbuch zur Arbeitsförderung regelt im Paragrafen 29 das Beratungsangebot. Dort heißt es:
  • Die Agentur für Arbeit hat Jugendlichen und Erwachsenen, die am Arbeitsleben teilnehmen oder teilnehmen wollen, Berufsberatung und Arbeitgebern Arbeitsmarktberatung anzubieten.


  • Art und Umfang der Beratung richten sich nach dem Beratungsbedarf des einzelnen Ratsuchenden.


  • Die Agentur für Arbeit soll bei der Beratung die Kenntnisse über den Arbeitsmarkt des europäischen Wirtschaftsraumes und die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit den Arbeitsverwaltungen anderer Staaten nutzen.

Die Berufsberatung wird sowohl für bereits Berufstätigen als auch von Schülern, Studenten, Schul- oder Studienabbrechern und Hochschulabsolventen angeboten. Je nach beruflicher Situation kommen unterschiedliche Abteilungen zum Einsatz. So wird die Beratung von Jugendlichen ohne Hochschulzugangsberechtigung bis 25 Jahre vom Team U25 der Bundesagentur für Arbeit wird geleistet. Die Beratung der Akademiker erfolgt separat, da hier in besonderem Maß, die Interessen, Fähigkeiten und Lebensperspektiven mit möglichen Studiengängen in Übereinstimmung gebracht werden müssen. Mit Absolventen werden Einstiegsstrategien in den Arbeitsmarkt erarbeitet.
Im Gegensatz zu privaten Anbietern können die Dienste der Bundesagentur für Arbeit grundsätzlich kostenlos in Anspruch genommen werden. Private Anbieter berechnen je nach Beratungsbedarf und Umfang der Unterstützung entsprechende Honorare. Als guter Leitfaden zur Orientierung zum Thema Berufsberatung kann die Einführung der Bundesagentur für Arbeit herangezogen werden. Sie empfiehlt, sich zunächst an folgenden drei Fragen zu orientieren:
  • Was kann ich? – Begabungen und Fähigkeiten entdecken


  • Was will ich? – Wünsche und Erwartungen an den Beruf überlegen


  • Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es?

Die Antworten auf diese Fragen dienen Ihnen als Grundlage zur richtigen Entscheidung. Zu diesen Fragen können Sie sich auch im Portal von planet-beruf.de informieren. Die Themen Berufswahl und Ausbildung werden hier ausführlich behandelt. Dabei orientiert sich die inhaltliche Struktur am zeitlichen Ablauf des Berufswahlfahrplans – informieren, entscheiden, bewerben. Sie können die eigenen Interessen, Stärken und Wünsche erkunden und lernen im BERUFE-Universum den Zusammenhang zwischen dem eigenen Profil und den Anforderungen verschiedener Berufe kennen. Sie können üben, wie man überzeugende Bewerbungen formuliert und im Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck hinterlässt.

Was kann ich?

In den Berufen werden unterschiedliche Anforderungen gestellt. In einem benötigt man Geschicklichkeit, im anderen technisches Verständnis, im dritten Kreativität, im vierten eine robuste Gesundheit, im fünften eine sehr hohe Verantwortungsbereitschaft. In den meisten Berufen benötigt man eine Kombination vieler Fähigkeiten und Begabungen, aber in unterschiedlichen Ausprägungen. Um später im Beruf erfolgreich sein zu können, sollte man die auswählen, die den eigenen Begabungen und Fähigkeiten entgegen kommen. Es gibt viele Möglichkeiten, seinen Fähigkeiten und Begabungen auf die Spur zu kommen. Dazu dient auch die folgende Checkliste:

Checkliste Orientierungsfragen zum Berufseinstieg


  • Habe ich Hobbys? Welche und wie viel Zeit investiere ich dafür?


  • Wofür werde ich von anderen gelobt?


  • Worauf bin ich stolz?


  • Bin ich gern mit Freunden/anderen Menschen zusammen oder gehöre ich zu denen, die sich lieber etwas zurückziehen und allein machen?


  • Unterhalte ich mich gern mit Menschen, auch wenn ich sie nicht so gut kenne? (z.B. Eltern meiner Freunde, Verkäuferinnen, Mitfahrer im Zug oder in der U-Bahn?)


  • Arbeite ich lieber alleine oder mit anderen?


  • Kann ich gut formulieren? (Aufsätze, E-Mails, Briefe, SMS)


  • In welchen Schulfächern bin ich gut?


  • Für welche Fächer kann ich mich nicht begeistern?


  • Welche Fremdsprachen kann ich und wie gut?


  • Kann ich gut und schnell rechnen?


  • Bin ich körperlich fit? Treibe ich regelmäßig Sport?


  • Habe ich gesundheitliche Probleme?


  • Wie geschickt bin ich? Kann ich gut basteln oder etwas reparieren?


  • Gibt es irgendetwas, wofür ich besonders verantwortlich bin (eigenes Tier, Tätigkeit in einem Verein, politisches oder soziales Engagement, besondere Pflichten im Haushalt etc.)? Wie komme ich damit klar?


  • Bin ich kreativ?


  • Kann ich genau und exakt arbeiten?


  • Wie gut sind meine Computerkenntnisse?


  • Wie ist es um mein technisches Verständnis bestellt?


  • Nennen Sie drei Ihrer Stärken und drei Ihrer Schwächen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Teilnahme an einem Berufswahltest in der Agentur für Arbeit. Der Berufswahltest ist ein standardisierter Eignungstest für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1. Er wird vom Psychologischen Dienst der Agentur für Arbeit durchgeführt und ist kostenlos.
In den Fähigkeitstests wird mit unterschiedlichen Fragen und Aufgaben untersucht, in welchen Bereichen Ihre Stärken und Schwächen liegen. Zusätzlich wird auch nach Ihren beruflichen Interessen gefragt. Die Auswertung ergibt, welche Berufsbereiche am ehesten für Sie geeignet sind.

Was will ich?

Um Ihren Wünschen und Erwartungen an Ihren zukünftigen Beruf auf die Spur zu kommen, gibt es unter anderem folgende Möglichkeiten:
Schauen Sie sich in der kommenden Zeit mal ganz bewusst in Ihrem Alltag um. Sie begegnen an etlichen Stellen Menschen, die gerade ihren Beruf ausüben – Busfahrer, Polizist, Verkäufer, Arzthelfer, Schornsteinfeger, Lehrer, Fahrradmechaniker, Bankkauffrau/-mann, Buchhändler, Optiker, Friseur, Zugbegleiter, Straßenbauer, Arzt, Apotheker usw. Überlegen Sie sich, ob ein solcher Beruf auch für Sie in Frage käme, und wenn nicht, überlegen Sie sich die Gründe, die dagegen sprechen. Selbstverständlich gibt es noch etliche andere Berufe, denen man nicht täglich begegnet. Denen können Sie im Berufsinformationszentrum, wo es zu fast allen Berufen Filme gibt, oder im Rahmen von Betriebspraktika oder Informationsveranstaltungen Ihrer Berufsberatung auf die Spur kommen.
Wenn Sie noch keine konkreten Vorstellungen von einem Beruf haben, bieten wir Ihnen ein Selbsterkundungsprogramm an: das BERUFE-Universum. Im BERUFE-Universum stehen Sie selbst im Mittelpunkt: Auf drei Stationen erfahren Sie, welche Berufe zu Ihren Interessen passen, für welche Berufe Sie aufgrund Ihrer persönlichen Stärken geeignet sind und in welchen Berufen Sie mit Ihren schulischen Voraussetzungen und Verhaltensweisen gute Chancen haben.
Das Programm führt Sie interaktiv, unterhaltsam und Schritt für Schritt an die für sie passenden Berufe heran.

Wie und wo erfahre ich etwas über Berufe?

Am meisten erfährt man über einen Beruf, wenn man selbst in den Betrieb geht und sich umschaut, selbst mitarbeitet und die Mitarbeiter interviewt. Das geschieht in fast allen Schulen im Rahmen des Betriebspraktikums.
Auch in den Ferien kann man ein Kurzpraktikum machen und so in einen Beruf „hinein schnuppern".
Einen virtuellen Einblick in den Ausbildungsalltag bieten Ihnen die Tagesabläufe unter planet-beruf.de. Hier können Sie Auszubildende an einem Ausbildungstag an deren Arbeitsplatz begleiten. Bei jedem Besuch gibt es eine Frage zum jeweiligen beruflichen Aufgabenbereich, wodurch Sie gleich Ihr Wissen testen können. Und wollen Sie Berufe live und hautnah erleben, dann besuchen Sie das Filmportal der Bundesagentur für Arbeit unter berufe.tv, dort finden Sie breites Angebot an Filmen.
Wer sich darüber hinaus über Berufe informieren möchte, nutzt am besten das BERUFENET. Das BERUFENET bietet zu etwa 1.800 geregelten Ausbildungsgängen und 4000 beruflichen Tätigkeiten anschauliche Beschreibungen und Informationen. Über 10.000 Bilder illustrieren berufliche Tätigkeiten, Arbeitsorte und Ausbildungssituationen.

Beratungsservice

Es gibt viele Gründe, zur Berufsberatung zu gehen. Berufsberater beraten Schüler aller Schularten, Auszubildende, Studierende und Hochschulabsolventen sowie alle Personen, die erstmals eine Berufsausbildung anstreben oder sich beruflich neu orientieren wollen. Dabei erfolgt nun zunächst die Orientierung anhand der folgenden fünf Punkte:
  • Grundsätzliches


  • Elternabende


  • Klassenveranstaltungen


  • Persönliche Beratung


  • Vortragsveranstaltungen

Grundsätzliches

In Beratungsgesprächen gehen sie ganz gezielt auf persönliche Fragen ein.
Deshalb kommen Sie möglichst frühzeitig, wenn Sie
  • einen für Sie passenden Beruf oder ein passendes Studium suchen


  • Fragen zu Ausbildungs- oder Studieninhalten haben


  • eine Ausbildungsstelle suchen


  • noch nicht wissen, was Sie nach der Schule oder dem Studium machen sollen/wollen


  • Fragen zum Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt haben


  • einen Berufswahltest machen wollen


  • Fragen zur Bewerbung haben


  • in Ihrem Wunschberuf keine Stelle finden und nach Alternativen suchen


  • gesundheitliche oder schulische Schwierigkeiten haben und deshalb besonderen Rat und Hilfen benötigen

Elternabende

Gemeinsam mit der Schule oder auf Initiative der Eltern werden Abendveranstaltungen angeboten und über die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt, über Bildungswege und über Fördermöglichkeiten informiert. Es bleibt auch immer Zeit zur Beantwortung von Fragen der Eltern.

Klassenveranstaltungen

Eine frühzeitige Information aller Jugendlichen, die vor der Ausbildungs- und Berufswahl stehen, gehört zu den Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit. Darum wird in allen allgemeinbildenden Schulen und teilweise in berufsbildenden Schulen informiert über:
  • den Ausbildungsmarkt


  • Grundfragen der Ausbildungs-, Berufs- und Studienwahl


  • Bildungswege und Studiengänge


  • Förderungsmöglichkeiten


  • Mittel und Wege der intensiven Eigeninformation


  • Angebote und Hilfen der Berufsberatung

Auf Wunsch wird den Schülern auch das Berufsinformationszentrum (BIZ) mit seinen vielfältigen medialen Informationsangeboten rund um Ausbildung, Studium und Beruf vorgestellt. Individuelle Fragen der Schüler werden in den Sprechstundenangebot in Schulen und in den Agenturen für Arbeit beantwortet.

Persönliche Beratung

Bei allen Fragen, die im Zusammenhang mit der Berufs- oder Studienwahl entstehen, helfen Ihnen ausgebildete Beraterinnen und Berater. Im Dialog mit Ihnen erarbeiten diese für Sie passende Wege. Die Berater der Bundesagentur für Arbeit machen Sie auf Chancen, aber auch auf Risiken aufmerksam.

Vortragsveranstaltungen

Für Themen, die für mehrere Kunden interessant sind, werden Vortragsreihen, berufskundliche Nachmittage und themenorientierte Gruppenveranstaltungen angeboten. Diese Veranstaltungen werden häufig in Zusammenarbeit mit Kammern, Betrieben, Verbänden, Hochschulen und anderen kompetenten Partnern durchgeführt. Es wird informiert über:
  • Zugangsvoraussetzungen und Anforderungen der Berufe


  • den Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt


  • Praxis in den verschiedenen Berufen


  • Ausbildungs- und Studiengänge


  • Spezialisierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten


  • Einstellungschancen und berufliche Perspektiven

Eine weitere gute Orientierungsquelle, um den passenden Ausbildungsberuf zu finden, liefert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Es gibt auch ganz praktische Antworten auf die Frage, wie und wo man einen Ausbildungsplatz findet.

Leitfaden Ausbildungsberuf BMWi

Wie finde ich den passenden Ausbildungsberuf?

Die Suche nach dem passenden Beruf ist keine einfache Frage. Nutzen Sie daher alle Entscheidungshilfen, die zur Verfügung stehen. Stellen Sie zunächst fest, was Sie interessiert, was Sie können und was Sie wollen. Eine ehrliche und realistische Selbsteinschätzung ist die wichtigste Voraussetzung bei der Entscheidung für einen Beruf. Wo liegen Ihre persönlichen Neigungen und Fähigkeiten? Wo engagieren Sie sich bereits? Für welche Aktivitäten nutzen Sie Ihre Zeit? Bei der Suche machen Sie am besten einen Schritt nach dem anderen:
  • Welche Berufe gibt es überhaupt?


  • Wie suche ich den richtigen Beruf für mich aus?


  • Wie prüfe ich, ob der gewählte Beruf tatsächlich der Richtige ist?

Welche Berufe gibt es überhaupt?

Viele Jugendliche interessieren sich meist nur für wenige "Modeberufe". Besser ist: Legen Sie sich nicht von vornherein auf einen "Traumberuf" fest. Je umfassender Sie sich informieren, desto eher stellen Sie fest, dass es mehrere Ausbildungsberufe gibt, die zu Ihnen passen. Und je flexibler Sie sind, desto größer sind Ihre Chancen einen Ausbildungsplatz zu finden. Es gibt allein in der dualen Berufsausbildung über 300 Berufe. Duale Ausbildung bedeutet: Sie werden sowohl im Betrieb also auch in der Berufsschule ausgebildet. Sie können sich auf unseren Seiten über alle Ausbildungsberufe informieren.

Wie suche ich den richtigen Beruf für mich aus?

Die eigenen Interessen und Fähigkeiten helfen bei der Berufswahl. Wer gerne verreist oder im Ausland arbeitet, wird sich eher in der Hotel- und Reisebranche nach einem Beruf umsehen. Die Bereiche Informatik oder Systemelektronik sprechen Computerinteressierte an. Arbeiten mit Holz, Edelmetallen oder Farben ist etwas für handwerklich und künstlerisch Begabte. Wer einen schnellen Abschluss bevorzugt, wird eine zweijährige Ausbildung z.B. zum Verkäufer oder zur Fachkraft im Gastgewerbe wählen. Am besten suchen Sie sich ein paar Berufe aus, die in Frage kommen und erstellen daraus eine Liste. Ganz oben steht Ihr Lieblingsberuf darunter folgen alle Berufe, die ebenfalls in Frage kommen. In einem nächsten Schritt können Sie dann überprüfen, welcher der Berufe am besten für Sie geeignet ist.

Wie prüfe ich, ob der gewählte Beruf tatsächlich der Richtige ist?

Nicht immer ist der Wunschberuf die richtige Wahl. Um zu überprüfen, ob ein Beruf tatsächlich zu Ihnen passt, hilft es, sich im eigenen Umfeld zu erkundigen. Fragen Sie Ihre Lehrer, Ihre Freunde oder auch Ihre Familie, wie sie Sie einschätzen und ob der jeweilige Beruf zu Ihnen passt. Erkundigen Sie sich auch, in welchem Beruf andere Sie sehen.
Überprüfen Sie auch, ob Sie die nötigen Fähigkeiten für den Beruf mitbringen und ob Sie sich vorstellen können, in zwanzig Jahren noch in dem gleichen Beruf zu arbeiten. Sprechen Sie mit Menschen, die bereits in dem Beruf arbeiten. Sie können Ihnen genau sagen, ob Ihre Vorstellungen von dem Beruf mit der Realität übereinstimmen.

Leitfaden Ausbildungsbetrieb BMWi

Wie finde ich einen Ausbildungsbetrieb?

Schulabgänger, die sich bereits über ihre Wunschberufe im Klaren sind, sollten so schnell wie möglich mit der Suche nach einer Lehrstelle beginnen. In vielen Modeberufen ist die Anzahl der freien Stellen niedriger, als die Bewerberzahl. Mit diesem Dossier helfen wir Ihnen, gezielt den richtigen Ausbildungsbetrieb zu finden.
Wer frühzeitig mit der Suche beginnt und am Ball bleibt, hat die besten Chancen, den richtigen Ausbildungsbetrieb zu finden. Warten Sie dabei nicht einfach nur auf Anzeigen, sondern gehen Sie selbst auf Betriebe zu, die Ihnen zusagen. Eigeninitiative kommt immer gut an. Erkundigen Sie sich zum Beispiel beim Bäcker um die Ecke oder anlässlich eines Werkstattbesuchs nach Ausbildungsmöglichkeiten. Im Internet finden Sie auch überregionale Lehrstellenbörsen und die richtigen Ansprechpartner in den Branchenverbänden.

Suche in Stellenanzeigen und Jobbörsen


  • Über die Kammern recherchieren


  • Informationen der Innungen nutzen


  • Wirtschaftsverbände ansprechen


  • Webseiten der Gewerkschaften nutzen

Suche in Stellenanzeigen und Jobbörsen

In der Tagespresse finden Sie aktuelle Ausbildungsplatzangebote. Informieren Sie sich in den verschiedenen Zeitungen Ihrer Region. Auch wenn der Ausbildungsbetrieb eventuell nicht den gewünschten Beruf anbietet, lohnt es sich nachzufragen, ob er in Ihrem Traumberuf auch ausbildet. Die Stellenanzeigen zahlreicher Tages- und Wochenzeitungen sowie spezielle Job-Anbieter finden Sie im Internet.

Suche in Stellenanzeigen und Jobbörsen

In der Tagespresse finden Sie aktuelle Ausbildungsplatzangebote. Informieren Sie sich in den verschiedenen Zeitungen Ihrer Region. Auch wenn der Ausbildungsbetrieb eventuell nicht den gewünschten Beruf anbietet, lohnt es sich nachzufragen, ob er in Ihrem Traumberuf auch ausbildet. Die Stellenanzeigen zahlreicher Tages- und Wochenzeitungen sowie spezielle Job-Anbieter finden Sie im Internet.

Über die Kammern recherchieren

Viele Unternehmen sind Mitglied der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder Handwerkskammer (HWK). In jeder dieser Kammern gibt es Ausbildungsberater, die Ihnen helfen, eine Lehrstelle zu finden. Viele Kammern bieten auch Ausbildungsplätze über regionale oder landesweite Ausbildungsplatzbörsen im Internet an. Fragen Sie Ihren Ausbildungsberater, ob auch seine Kammer eine Lehrstellenbörse anbietet. Alle regionalen Jobbörsen der Handwerkskammern finden Sie auf dem Handwerksportal handwerk.de.

Informationen der Innungen nutzen

Selbständige Handwerker können sich in einer Innung oder einem Verband zusammenschließen, damit sie ihre Interessen besser vertreten können. Jede Innung hat einen Lehrlingswart. Er hat Informationen zu einzelnen Berufen und weiß, wo in Frage kommende Ausbildungsbetriebe sind. Innungen in einem Landkreis schließen sich in der Kreishandwerkerschaft zusammen. Eine Liste der Zentralfachverbände des Handwerks mit allen nötigen Kontaktdaten finden Sie auf den Seiten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks.

Wirtschaftsverbände ansprechen

Einige Wirtschaftsverbände oder auch große Unternehmen informieren ebenfalls zum Thema Ausbildung oder bieten Ausbildungsplätze im Internet an. Falls nicht: Nehmen Sie Kontakt auf und erkundigen Sie sich, ob man Ihnen bei der Suche weiterhelfen kann. Wenden Sie sich vor allem auch an die Mitgliedsverbände oder Mitgliedsunternehmen. Die Adressen finden Sie auf den jeweiligen Homepages in der Regel unter "Mitglieder".

Webseiten der Gewerkschaften nutzen

Auf den Internetseiten der Gewerkschaften können Sie nicht nur Azubi-Luft schnuppern, sondern auch Informationen rund um die Ausbildung abrufen.