Unterlagen im Anhang
Dokumente
Im Anhang werden in Kopie alle Zeugnisse, Urkunden, Zertifikate und Diplome chronologisch mit dem jüngsten Dokument absteigend hintereinandergelegt. Thematisch sollten als oberstes die Arbeitgeberzeugnisse erscheinen, dann die Berufsausbildung sowie die Hochschul- und Schulabschlüsse sowie abschließend weitere Qualifikationsdokumente wie Diplome oder Zertifikate. Nehmen Sie dabei alle Dokumente auf, die für Ihren neuen Arbeitsplatz von Bedeutung sind. Sind Sie schon lange im Berufsleben, ist beispielsweise das Schulzeugnis nur noch bedingt von Relevanz.Bei zusätzlich erworbenen Fähigkeiten, die Sie durch ein Diplom oder ein Zertifikat nachweisen können, sollten berufsbezogene Dokumente oder Dokumente, die für die Gestaltung der Arbeit wichtig sind, aufgenommen werden. Der im Urlaub erworbene Tauchschein damit meist nicht gemeint, der Computer- oder Französischkurs schon.
Die Kopie des Führerscheins oder ähnlicher Dokumente sollte nur beigelegt werden, wenn dies zum Arbeitsplatzprofil passt wie zum Beispiel bei Berufskraftfahrern.
Bei Kurzbewerbung und auch teilweise bei Initiativbewerbungen kann auf einen Anhang verzichtet werden. Dieser wird dann bei Interesse des Arbeitgebers bei der Übersendung einer vollständigen Bewerbungsmappe nachgereicht.
Arbeitsproben und Referenzen
Neben den Dokumenten können auch Arbeitsproben und Referenzen beigefügt werden. Sie dienen zur Veranschaulichung der Qualifikation und der Dokumentation der bereits geleisteten Arbeiten.Arbeitsproben in Form von Fotos, Textproben, Videos (elektronisch als Dateianhang) sind durchaus üblich. Sie werden in nahezu allen Bereichen und Branchen eingesetzt, so zum Beispiel im Handwerk, um die Fähigkeiten zu dokumentieren. Dabei können Fotos von Objekten gezeigt werden, an deren Erstellung man beteiligt war. Im journalistischen und künstlerischen Bereich sind Arbeitsproben ebenso denkbar.
Bei Referenzobjekten verweist man textlich auf Leistungen, für die man (mit-)verantwortlich ist und die nicht in den Lebenslauf und auch nicht in das Qualifikationsprofil der Dritten Seite passen. Dabei geht es um die Benennung von Projekten und Stationen.
