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Gehalt Abzüge

Jeder Arbeitnehmer bekommt ein Bruttogehalt, davon werden Steuern und Versicherungen abgezogen. Die Summe, die nach den gesetzlichen Abzügen übrig bleibt ist das vom Arbeitgeber zu überweisende Nettoeinkommen.

Die Steuern bestehen aus der Lohnsteuer, dem Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer. Die Kirchensteuer liegt je nach Bundesland bei 9% oder 10%. Wer aus der Kirche ausgetreten ist, muss natürlich auch keine Kirchensteuer bezahlen.

Weitere Abzüge vom Gehalt, sind die Beiträge zur Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und zur Arbeitslosenversicherung. Diese Beiträge werden Lohnnebenkosten genannt, die im Durchschnitt etwas 38% vom Bruttolohn betragen. Sie müssen allerdings nicht vom Arbeitnehmer alleine getragen werden, denn der Arbeitgeber beteiligt sich mit 50% an den Kosten. Arbeitnehmer ab 23 Jahren, die keine Kinder haben, bekommen zusätzlich 0,25%, als Zusatzbeitrag für die Pflegeversicherung abgezogen.

Die Abzüge vom Gehalt für die Krankenkassenbeiträge, hängen von der Krankenkasse ab, die der Arbeitnehmer gewählt hat. Die Krankenkassen verlangen unterschiedliche Prozentsätze, so dass bei einem Arbeitnehmer vielleicht nur 12,8% abgezogen werden und beim anderen 14,8%. Der Beitrag für die Rentenversicherung liegt zur Zeit bei 19,9%, für die Arbeitslosenversicherung müssen 3,3% bezahlt werden und für die Pflegeversicherung 1,95%.