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Insolvenz

Insolvenz bedeutet, dass Unternehmen, Selbstständige, Freiberufler oder Privatpersonen ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können. Zur Insolvenz kommt es meisten durch Überschuldung, die vor allem bei Privatpersonen in den letzten Jahren zugenommen hat.

Die Insolvenz von Privatpersonen, wird Verbraucherinsolvenz genannt. Es ist ein vereinfachtes Insolvenzverfahren, das über einige Jahre läuft und danach ist die jeweilige Privatperson von allen Schulden befreit. Es gibt allerdings strenge Vorgaben nach denen sich eine Privatperson richten muss.

Unternehmen, die einen Insolvenzantrag stellen, sind nicht immer an der Insolvenz Schuld. Oftmals sind es externe Ursachen die zu einer Firmeninsolvenz führen, wie zum Beispiel Absatzschwierigkeiten oder Wettbewerber die durch aggressive Preise den Markt aufrollen. Jedes Unternehmen hat Zahlungsverpflichtungen, denen es nachkommen muss. Dazu gehören neben dem Gehalt für die Angestellten auch die Rechnungen der Lieferanten, die Unterhaltungskosten für das Fabrikgebäude usw.

Wenn durch den Verkauf der produzierten Waren nicht genug Geld eingenommen wird, können die laufenden Kosten nicht mehr bezahlt werden und die Einleitung vom Insolvenzverfahren droht.

Die Insolvenz, kann allerdings auch durch internes Fehlverhalten ausgelöst werden. Oftmals sind die Gründe dafür ein schlechtes Management. Durch zu hohe Zahlungsverpflichtungen, schränken die Flexibilität ein und ein Unternehmen ist nicht mehr in der Lage, sich dem Markt, etwa durch Preissenkungen anzupassen.