A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

Lohnnebenkosten

Die Lohnnebenkosten, entstehen aus den Beiträgen für die Rentenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung sowie der Arbeitslosenversicherung.
Die Beträge, werden vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer je zur Hälfte bezahlt. Den Zusatzbeitrag für die Pflegeversicherung von 0,25%, für Arbeitnehmer unter 23 Jahren, die kinderlos sind, muss der Arbeitnehmer selbst bezahlen.

Dem Arbeitgeber entstehen außerdem noch Lohnnebenkosten, die durch die Einrichtung sowie die Unterhaltung des Arbeitsplatzes, für jeden einzelnen Arbeitnehmer, entstehen. Diese Kosten, müssen kalkulatorisch erfasst werden, damit der Arbeitgeber eine Übersicht, über die Einnahmen- und Kostensituation des Unternehmens bekommt. Die Einnahmen- und Kostensituation eines Unternehmens, ist erforderlich um zum Beispiel den Preis für ein produziertes Produkt zu berechnen.

Für den Arbeitgeber, zählen außerdem noch der Urlaub der Arbeitnehmer, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, der Betriebsausflug, die Weihnachtsfeier und andere Zusatzleistungen, wie das Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Tantiemen usw. zu den Lohnnebenkosten.
Unter die Lohnnebenkosten, fallen auch der anteilsmäßige Stromverbrauch eines Arbeitsplatzes und die Beiträge zur Berufsgenossenschaft.
Für den Arbeitgeber, bedeuten die Lohnnebenkosten eine hohe Belastung, die er an seine Kunden oder Auftraggeber weitergeben muss, indem er die Preise für seine Leistungen, entsprechend kalkuliert.