Optionsscheine
Optionsscheine, werden an der Börse gehandelt. Mit einem Optionsschein, kauft sich der Anleger das Recht, innerhalb einer bestimmten Zeit Aktien, Devisen usw. zu erwerben. Der Preis für die jeweilige Anlage, wird mit dem Erwerb von Optionsscheinen festgelegt. Es handelt sich dabei um ein Sonderrecht, dass der Käufer vom Schuldner eingeräumt bekommt. Die Verzinsung liegt unter der normalen Verzinsung am Kapitalmarkt.
Die Spekulation vom Erwerber des Optionsscheines liegt aber in der Kurentwicklung. Die Option, die er bekommt ist immer weniger Wert, als die jeweilige Aktie es tatsächlich ist. Für die Ausübung seines Rechts auf den Erwerb der Aktie, muss er je nachdem, wie lange die Laufzeit für das Ausübungsrecht ist, ungefähr 30 Euro bezahlen.
Was im Moment wie ein Verlust aussieht, weil der Anleger mehr bezahlt, als die Aktie im Direktkauf kostet, wird in dem Moment zum positiven gewendet, in dem der Aktienkurs steigt. Sobald die Aktie den gewünschten Höchststand erreicht hat, kann sie mit dem Optionsschein, zu dem geringeren, festgelegten Preis, erworben werden. In der Regel wird jeder Anleger die Aktien, gleich weiterverkaufen und so einen satten Gewinn einstreichen.
Die Chancen auf einen Gewinn sind bei den Optionsscheinen sehr hoch, es kann aber auch das Gegenteil eintreten und die Folge, sind hohe Verluste.

