Patriarchisches Darlehen
Im Gegensatz zu einem normalen Darlehen bzw. Kredit, bekommt der Darlehensgeber nicht nur Zinsen, für die Geldvergabe, sondern auch einen bestimmten Anteil vom Geschäftsgewinn. Manchmal wird dem Darlehensgeber, neben den Zinsen auch ein Mindestgewinn garantiert.
In der Regel, wird ein Darlehen aufgenommen um eine Immobilie usw. zu finanzieren und dafür müssen Zinsen bezahlt werden. Das patriarchische Darlehen hingegen, wird von einem Darlehensnehmer, für eigene Geschäftszwecke aufgenommen.
Wenn ein Unternehmen ein patriarchisches Darlehen aufnimmt, wird der Kreditgeber am Umsatz beteiligt und erhält in der Regel zusätzlich Zinsen.
Die prozentuale Höhe der Umsatzbeteiligung, wird beim Abschluss des Darlehensvertrages festgelegt. Das Angebot über die Höhe der Zinsen sowie der Umsatzbeteiligung, wird normalerweise vom Finanzinstitut, festgelegt.
Da die Höhe der verlangten Zinsen und Umsatzbeteiligungen bei den verschiedenen Finanzinstituten unterschiedlich ausfällt, holen die Unternehmen zuerst ein Angebot von der Bank ein, mit der sie alle finanziellen Geschäftsvorgänge abwickeln. Es werden allerdings zum Vergleich noch Angebote von anderen Finanzinstituten eingeholt, die als Vergleich und Verhandlungsbasis dienen.

