Schiffsfonds
Der Unterschied zwischen geschlossenen und offenen Schiffsfonds, liegt vor allem in der Anlagedauer. Der offene Schiffsfonds, ermöglicht den Anlegern jederzeit den Verkauf der Fonds. Der geschlossene Schiffsfonds ist über einen bestimmten Zeitraum festgelegt und die Anteile können nur über den Zweitmarkt verkauft werden.
Der erste offene Schiffsfonds, legte nur 80% des Kapitals in Schiffsfonds an, die restlichen 20% dienten als Reserve, um die Liquidität, bei der Rückgabe von Fondsanteilen, zu sichern. Die Preisfeststellung für offene Schiffsfonds, wird regelmäßig durchgeführt, so dass die Wertentwicklung für die Anleger nachvollziehbar ist.
Was es bei der Investition in Immobilien schon seit langem gibt, ist bei den Schiffen erst seit Einführung des ersten offenen Schiffsfonds im Jahr 2006 der Fall. Die Anleger investieren nicht, wie beim geschlossenen Schiffsfonds nur in ein Objekt, sonder in viel verschiedene Schiffsbeteiligungen. Dadurch ist das Risiko breiter gestreut, wodurch der offene Schiffsfonds auch für Sicherheitsorientierte Anleger, attraktiv wird.
Vorteile bei der Steuer, bieten vor allem Schiffsfonds, die alle Voraussetzungen für die Tonnagesteuer erfüllen. Die Gewinne, sind in diesem Fall fast steuerfrei, was bei anderen Fondsarten nicht der Fall ist.

