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Solidaritätszuschlag

Der Solidaritätszuschlag ist eine Steuer, die zusätzlich zur Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer sowie der Kapitalertragssteuer, erhoben wird.
Der Solidaritätszuschlag, wurde 1991 eingeführt, um die Kosten der Wiedervereinigung zwischen Ost und West Deutschland, zu finanzieren. Er sollte nur für kurze Zeit erhoben werden und wurde zwischendurch für zwei Jahre ausgesetzt, seit 1995 wird er durchgehend erhoben.

Der Solidaritätszuschlag beträgt zur Zeit 5,5% und er wird jedem Arbeitnehmer vom Gehalt abgezogen. Für die Berechnung vom Solidaritätszuschlag, dient die Einkommenssteuer als Grundlage. Genau wie die Lohnsteuer, wird der Solidaritätszuschlag vom Arbeitgeber einbehalten und an das Finanzamt weitergeleitet. Bei der Berechnung von Solidaritätszuschlag, werden allerdings, im Gegensatz zur Einkommenssteuer, Kinderfreibeträge berücksichtigt.

Der Solidaritätszuschlag, muss erst bezahlt werden, wenn die Lohnsteuer einen bestimmten Betrag übersteigt. Danach steigt er, in einem Übergangsbereich langsam an und wird erst nach dem Übergangsbereich, in voller Höhe abgezogen.
Für Geringfügige Beschäftigungen, wird für die Berechnung von Solidaritätszuschlag, eine Pauschalsteuer von 2% erhoben.